Deutsch
English
News 2005
News 29.08.05
Wild erobert sich Süden Namibias zurück -
29.08.05
Die Wildbestände in dem privaten Naturschutzpark am Ostrand des Fischfluss Canyons haben sich in den vergangenen acht Jahren äußerst gut erholt. Das ist die Bilanz der Wildzählung, die am vergangenen Samstag stattgefunden hat. Hochrechnungen zufolge leben in dem 1.120 km² großen Gebiet zurzeit etwa 4.500 Springböcke, 620 Gemsböcke, 560 Kudus und 420 Bergzebras. 1997, kurz nach der Gründung des Parks, wurden die Bestände noch auf 500 Springböcke, 40 Gemsböcke, 30 Kudus und 20 Bergzebras geschätzt.
Die Zuwächse sind eine frohe Botschaft vor allem auch für den Süden Namibias, wo der Mensch viele Tierarten vor mehr als 100 Jahren ausgerottet hat, darunter Nashörner, Elefanten und Giraffen. Die Betreiber des Parks wollen das Programm zur Wiederansiedlung des Wildes fortsetzen. Geplant ist, weitere 12 Giraffen und 20 Kuhantilopen auszusetzen, um den Genpool zu erweitern, und später Steppenzebra, Streifengnu und Elenantilope neu anzusiedeln, um die Vielfalt der Arten zu erhöhen.
Die Wildzählung findet jedes Jahr Ende August statt. Teilgenommen haben Anteilshaber und Mitarbeiter des Parks sowie interessierte Privatleute und Nachbarn - darunter auch ein hoher Vertreter des benachbarten staatlichen Ai-Ais Richtersveld Transfrontier Parks. Die gewonnenen Daten werden benötigt für die Wildhege. Um zu vermeiden,
Keine Fata Morgana: Giraffe am Fischfluss Canyon.
Foto: Michaela Kanzler
dass nach schlechtem Regen Tiere qualvoll verenden oder das Weideland ernsthaft Schaden nimmt, achtet man sehr genau darauf, die Tragkraft des Landes nicht voll auszuschöpfen.
- Mehr zur Wildzählung finden Sie
hier
.
Impressum
l
Disclaimer
l © 2004-2008 Nature Investments (Pty) Ltd